Neue Stabilität nach Schädelhirntrauma
- bogianzidis
- 7 hours ago
- 2 min read
Ein Unfall, der alles veränderte

Vor 30 Jahren stellte ein Autounfall Christophs Leben auf den Kopf. Vier Wochen lag der gebürtige Wiener im Koma, weitere drei Wochen im Tiefschlaf. Danach musste er alles neu lernen: schlucken, sprechen, stehen, gehen. Eineinhalb Jahre verbrachte er im Rollstuhl. Zwar kämpfte er sich Schritt für Schritt zurück, doch besonders sein Gleichgewicht blieb stark eingeschränkt. Schwindel – vor allem bei Wetterumschwüngen – begleitet ihn bis heute.
Viele Therapien hat Christoph im Laufe der Jahre ausprobiert. Doch die Fortschritte waren oft nur gering. Die Hoffnung, noch einmal wirklich etwas verbessern zu können, wurde kleiner.
Der Weg ins HOME4MOTION
Auf HOME4MOTIOn wurde er vor etlichen Jahren durch eine ehemalige Vorgesetzte aufmerksam, die nach einem Schlaganfall selbst hier eine Intensivtherapie machte. Christoph sah ihre Entwicklung und war beeindruckt, wie deutlich sich ihr Zustand verbesserte. Trotz anfänglicher Skepsis entschied er sich schließlich, es ebenfalls zu versuchen.
Intensive Therapie – spürbare Veränderungen
Zu Beginn seiner letzten Intensivtherapie im Winter konnte Christoph zwar gehen, war jedoch sehr unsicher und instabil. In der Physiotherapie arbeitete er intensiv an seinem Gleichgewicht, seiner Standfestigkeit und einem kontrollierteren Gangbild. Durch gezielte Gewichtsverlagerungen, Stabilisationsübungen und wiederholtes Gangtraining gewann er Schritt für Schritt mehr Sicherheit und Kontrolle über seinen Körper.
In der Ergotherapie wurde seine Koordination weiter geschult und seine Körperwahrnehmung verbessert. Ziel war es, Bewegungen bewusster zu steuern und alltagsrelevante Abläufe zu stabilisieren. Die enge Abstimmung zwischen den Therapiebereichen unterstützte seinen Fortschritt zusätzlich.
Auch die Logopädie war Teil seines Therapieplans. Nachdem er nach dem Unfall Schlucken und Sprechen neu erlernen musste, arbeitete er hier weiter an der Stabilisierung seiner Sprech- und Schluckfunktionen. Das gab ihm zusätzliche Sicherheit im Alltag.
Konkrete Einblicke in seine Therapien gibt es hier:
Wohnen direkt nebenan
Während der Intensivtherapie wohnte Christoph in den barrierefreien Apartments direkt neben dem Therapiezentrum. Die kurzen Wege und die ruhige Umgebung halfen ihm, sich voll auf die Therapie zu konzentrieren und zwischen den Einheiten gut zu regenerieren.
Mehr Stabilität, weniger Rollstuhl
Die intensive, individuell abgestimmte Therapie zeigten auch bei dieser Therapie wieder Wirkung. Christoph gewann deutlich an Stabilität und Sicherheit beim Gehen. Heute braucht er seinen Rollstuhl wesentlich seltener als zuvor.
Im Interview bringt er es selbst auf den Punkt: „Seitdem ich bei euch bin, bin ich ein anderer Mensch.“
Christophs Geschichte zeigt, dass Fortschritte auch viele Jahre nach einem schweren Unfall möglich sind – mit der richtigen Intensität, einem interdisziplinären Ansatz und einem klaren Ziel vor Augen.
Christoph erzählt seine Geschichte im Video
Hier berichtet Christoph persönlich über seine Therapie, seinen Alltag und seine Fortschritte bei HOME4MOTION:



Comments