Therapie bei Infantiler Cerebralparese (ICP)

Die infantile Zerebralparese (ICP) ist eine Störung des Muskel- und Nervensystems, die meist mit dem Auftreten von Spastik bei Kindern auftritt. Durch diese Ansteuerungsproblematik kommt es zu Störungen des Muskeltonus. Aufgrund dessen können Bewegungsabläufe nicht koordiniert ausgeführt werden. Es gibt Formen mit vermindertem, aber auch mit erhöhtem Muskeltonus (Spastik). Die Mischform mit erhöhtem Tonus kommt am häufigsten vor.

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Erfolgsfaktoren bei ICP

  • Ökonomisierung von alltäglichen Bewegungen (Gehen, Stehen, Greifen etc.) durch hohe funktionelle Bewegungsqualität durch den Einsatz von computer- und robotikgestützten Geräten

  • Gleichzeitige funktionelle Mobilisation mehrerer Gelenke durch passiv-assistive Unterstützung, wodurch eine Tonusregulation bewirkt werden kann

  • Wiedererlernen von bekannten Bewegungen durch hohe Wiederholungszahlen und höchster Bewegungsqualität

  • sehr gute Transferleistung des motorischen Lernprozesses durch Feedback während des Bewegungstrainings bei ICP, wodurch ein optimales und langfristiges „Abspeichern“ im Gehirn bewirkt werden kann

Unser Therapiefokus bei ICP

  • Gangstörungen

  • Spastik in einem oder mehreren Körperabschnitten

  • Schwierigkeiten stabil und sicher zu stehen

  • Gleichgewichtsstörungen beim Stehen, aber auch während des Gehens

  • Schwäche in verschiedenen Körperregionen (Rumpf/Armen oder Beine)

  • Hand-/Armfunktionsstörungen (Probleme beim Greifen, öffnen einer Flasche, etc.) Koordinationsprobleme beim Gehen verursacht durch infantile Zerebralparesen

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